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Anlage 1
Stand 23.03.2019

Satzung der German Stunt Association e.V-
- Bundesverbandes für Stuntleute -

§ 1 Name, Sitz und Zweck

 

1. Der Name des Vereins lautet: German Stunt Association e.V..
       Im 
nationalen Sprachgebrauch erhält der Verein den
       Zusatz „Bundesverband 
deutscher Stuntleute“. 
2. Der Sitz des Vereins ist Berlin.
3. Der Zweck des Vereins ist die Wahrung, Pflege und Förderung
       der wirtschaftlichen, 
sozialen, beruflichen und    
       kulturellen Interessen von Stuntwomen, Stuntmen,
       Fight 
Choreographer, Stunt Technicians,
       Precision Drivers, Stunt Riggers, Stunt Divers, 
Horse Masters,
       Stunt Coordinators und Action Unit Directors im Bereich
       Fernsehen, 
Film und Theater, die in der Bundesrepublik
       Deutschland professionell erwerbstätig 
sind.
4. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
5. Durch diese Satzung werden die Rechte und Pflichten der
       Mitglieder sowie 
aller Organe des Vereins geregelt.
       Wer die 
Mitgliedschaft im Verein beantragt, kann vor der
       Aufnahme in die Satzung Einblick nehmen. Jedes neu
       
aufgenommene Mitglied erhält mit der Benachrichtigung
       seiner Aufnahme ein 
Exemplar dieser Satzung. 

§ 2 Geschäftsjahr und Gemeinnützigkeit

1. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar eines Jahres bis
       zum 31. Dezember 
des laufenden Jahres.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar
       gemeinnützige Zwecke im 
Sinne des Abschnittes
       steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.
       Der 
Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster
       Linie eigenwirtschaftliche 
Zwecke. 
3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen
       Zwecke verwendet 
werden. Die Mitglieder erhalten keine
       Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
4. Vor Satzungsänderungen, welche die in dieser Bestimmung
       genannten 
gemeinnützigen Zwecke betreffen, soll der
       Vorstand eine Stellungnahme des 
zuständigen Finanzamtes
       einholen.

§ 3 (gegenstandslos)

§ 4 Mitgliedschaft

1. 
Die Mitgliedschaft im Verein kann von jeder volljährigen
        natürlichen Person beantragt werden, die einen der in §1 Nr. 3
        dieser Satzung aufgeführten 
Berufe erwerbsmäßig ausübt.
2.     
Des Weiteren können juristische Personen des Öffentlichen
        und Privaten 
Rechts, Personengesellschaften,
        Einzelunternehmen und Gesellschaften 
Bürgerlichen Rechts
        die Mitgliedschaft im Verein erwerben. 
3. Um die Zuverlässigkeit und Professionalität der Mitglieder des
       Vereins zu 
gewährleisten, sind weitere Voraussetzungen
       bezüglich Ausbildung, Tätigkeit 
und Berufserfahrung durch
       die Mitglieder zu erfüllen, die im
Anhang 1 zu dieser Satzung
       festgelegt und beschrieben sind. Der
Anhang 1 ist kein 
       Satzungsbestandteil und kann durch Vorstandsbeschluss
       geändert werden. 
4. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen.
5. Die Aufnahme erfolgt durch einen Beschluss des Vorstands.
       Mit dem 
Beschluss und dessen Zugang beim Antragsteller
       wird die Aufnahme 
rechtswirksam.
6. Die Ablehnung des Aufnahmegesuchs braucht nicht
       begründet zu werden. Die Entscheidung des Vorstands über
       ein 
Aufnahmegesuch ist unanfechtbar. 
7. Alle Mitglieder des BvS verfügen über eine
       Berufshaftpflichtversicherung und 
eine
       Berufsunfallversicherung, mit mindestens dem Standard der
       freiwillig 
gesetzlichen Unfallversicherung. Aus den
       Versicherungspolicen muss explizit 
hervorgehen, dass der
       Versicherungsnehmer als Stuntman / Stunt 
Coordinator
       (incl. der verbundenen Tätigkeiten) arbeitet und das daraus
       folgende Risiko Gegenstand des Vertrages ist. Der Verband
       behält sich das 
Recht vor, einen Nachweis über den Bestand
       des Vertrages und über die 
Zahlung zu verlangen. Verfügt ein
       Mitglied über keinen aktuellen 
Versicherungsschutz führt das
       zum Ausschluss aus dem Verband.

§ 5 Arten der Mitgliedschaft

Der Verein hat
1.     ordentliche Mitglieder,
2.     Anwärter,
3.    Ehrenmitglieder
4.    Sondermitglieder,
5.    Fördermitglieder

Fördermitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die an der Verwirklichung der Verbandsziele interessiert ist. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht und kein aktives und passives Wahlrecht. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Fördermitgliedschaft.
Die Festlegung der Mindesthöhe des Förderbeitrags obliegt dem Vorstand.

§ 6 Ordentliche Mitglieder und ihre Rechte

1. Ordentliche Mitglieder des Vereins im Sinne dieser Satzung
        sind die in §1 Nr.3 
der Satzung aufgeführten Mitglieder.
2. Ordentliche Mitglieder sind berechtigt, das aktive und passive
        Wahl- bzw. 
Stimmrecht auszuüben.

§ 7 Anwärter und ihre Rechte

1.    
Anwärter ist ein Mitglied, der eine ordentliche Mitgliedschaft
       
nach Paragraph 6 anstrebt, aber noch nicht alle Kriterien nach
       Anlage 1 erfüllt. 
2.    Anwärter sind nicht berechtigt, das aktive und passive 
       Wahl- bzw. Stimmrecht auszuüben. 

§ 8 Fördermitglieder und ihre Rechte

1.    
Fördermitglied kann jede natürliche und juristische Person
       werden, die an der Verwirklichung der Verbandsziele
       interessiert 
ist. 
2.    Fördermitglieder haben kein Stimmrecht und kein aktives und
       passives Wahlrecht. Der Vorstand entscheidet mit einfacher
       Mehrheit über die Fördermitgliedschaft. Die Festlegung der 
       Mindesthöhe des Förderbeitrags obliegt dem Vorstand. 

§ 9 Ehrenmitglieder und ihre Rechte


1.   Ehrenmitglieder können in der Regel nur solche Personen
      werden, die sich 
in besonders hohem Maße um die Förderung
      und das Ansehen des Vereins oder 
Berufstandes verdient
      gemacht haben. Sie werden vom Vorstand mit 2/3 Mehrheit 
      gewählt. Von der Beitragsleistung sind sie befreit. 
2.   Ehrenmitglieder sind berechtigt, das aktive und passive
      Wahl- bzw. Stimmrecht 
auszuüben. 

§ 10 Sondermitgliedschaft 

1. Die Sondermitgliedschaft kann vom Vorstand an Personen
       verliehen werden, 
die für den Verein besondere Aufgaben
       wahrnehmen, die ihnen durch den 
Vorstand übertragen worden
       sind. 
2.    Sondermitglieder sind berechtigt, das aktive und passive
       Wahl- bzw. Stimmrecht 
auszuüben.
3.    Sondermitglieder können durch 2/3 Mehrheit eines
       Vorstandsbeschlusses aus dem Verband auch wieder 
       ausgeschlossen werden, sollten sie ihren ehrenamtlichen 
       Verpflichtungen nicht mehr nach kommen. 

§ 11 Inaktivierung

In begründeten Fällen kann die ordentliche Mitgliedschaft auf
Antrag 
durch Beschluss des Vorstandes befristet inaktiviert 
werden. 
In dieser Zeit fallen keine Mitgliedsbeiträge an.
Ebenso ist das Mitglied nicht wahlberechtigt. Vorteile und Vorzüge,
die durch eine Mitgliedschaft im Verein entstehen, dürfen nicht 
genossen werden. 


§ 12 Pflichten der Mitglieder 

Die Pflichten aller Mitglieder sind, die Zwecke und Ziele des 
Vereins nach besten Kräften zu fördern, die Satzung sowie die
Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Anordnungen
des Vorstandes bzw. der von ihm beauftragten Personen zu
beachten, und den Zahlungsverpflichtungen pünktlich 
nachzukommen. 


§ 13 Ende der Mitgliedschaft


1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
2. Durch die Beendigung der Mitgliedschaft bleiben die dem
       Verein gegenüber 
bestehenden Verbindlichkeiten unberührt. 
3. Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche
       Ansprüche des 
entsprechenden Mitglieds gegenüber dem
       Verein. 

§ 14 Austritt

Der Austritt kann nur durch schriftliche Erklärung gegenüber
dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum
jeweiligen Quartalsende eines jeden Jahres erfolgen.
Erfolgt er später, verbleibt dem Verein ein Anspruch auf Zahlung des
nächstfälligen Jahresbeitrags, auch wenn das Mitglied die Leistungen
des Vereins nicht mehr in Anspruch nimmt. Maßgeblich für die
Einhaltung dieser Frist ist der Zugang der Austrittserklärung bei der
Geschäftsstelle des Vereins.

§ 15 Ausschluss

1.
Der Ausschluss eines Mitglieds kann erfolgen, 
a) wenn ein Mitglied die ihm nach dieser Satzung obliegenden
            Verpflichtungen grob verletzt hat 
        b) wenn ein Mitglied grob gegen die Gesetze von Sitte,
            Anstand und 
Fairness verstoßen hat,
        c) wenn ein Mitglied einen dem Verein gegenüber
            eingegangenen 
Zahlungsverpflichtungen trotz zweimaliger
            schriftlicher Mahnung nicht 
nachgekommen ist. 
2. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstands.
       Gegen diesen 
Beschluss, der mittels Einwurfeinschreiben
       zugestellt und begründet werden 
muss, kann binnen 14 Tagen
       seit Zugang des Briefes Einspruch beim Wahl- und 
       
Schlichtungsausschuss eingelegt werden. 
       Ist der Wahl- und 
Schlichtungsausschuss mit dem Ausschluss
       nicht einverstanden, hat er ein 
entsprechendes, wie in dieser
       Satzung dargestelltes Verfahren 
durchzuführen.
       Ansonsten hat er dem 
betroffenen Mitglied mittels 
       
Einwurfeinschreiben mitzuteilen, dass es bei der Entscheidung
       des 
Vorstandes bleibt.


§ 16 Organe des Vereins

1.
Die Organe des Vereins sind
  a) Mitgliederversammlung,
  b) der Vorstand,
       c) der Wahl- und Schlichtungsausschuss.
2. Die Mitarbeit im Vorstand und im Wahl- und
       Schlichtungsausschuss erfolgt 
ehrenamtlich.
       Angemessene Auslagen werden erstattet.

§ 17 Zuständigkeiten der Mitgliederversammlung

In die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fallen: 
1. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und des
        Berichts der Rechnungsprüfer,
2. Entlastung des Vorstands,
3. Wahl des Vorstands,
4. Wahl des Wahl- und Schlichtungsausschusses,
5. Wahl der Rechnungsprüfer,
6. Festsetzung von Beiträgen, Aufnahmegebühren und Umlagen,
7. Genehmigung des Haushaltsplanes,
8. Satzungsänderungen,
9. Wahl von Ehrenmitgliedern,
10. Erwerb und Veräußerung von Immobiliarvermögen des
        Vereins sowie Belastungen des selben, soweit sie nicht zur
        Absicherung genehmigter oder nach dieser Satzung
        zulässiger 
Kreditaufnahmen dienen,
11. Eingehen von Verbindlichkeiten über EUR 2000,- im Einzelfall
        jährlich, soweit solche Verbindlichkeiten nicht durch den
        genehmigten Haushaltsplan gedeckt sind,
12.   Auflösung des Vereins.

§ 18 Ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung)

Die Jahreshauptversammlung muss binnen 3 Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres mit einer Frist von 3 Wochen
unter Angabe der 
Tagesordnung in Textform nach § 126 b BGB (z.B. per E-Mail) einberufen werden. Mitglieder, die über
keine E-Mail-Adresse/ Zugang verfügen, werden per Brief eingeladen.
Anträge zur Tagesordnung der Jahreshauptversammlung sind dem Vorstand spätestens 14 Tage vor der Versammlung 
schriftlich einzureichen. Alle Anträge, auch solche des Vorstands, sind vom Vorstand spätestens eine Woche vor der
Hauptversammlung für alle Mitglieder zugänglich in der Geschäftsstelle des Vereins auszulegen. Die Tagesordnung einer
Jahreshauptversammlung muss mindestens die Nummern 1,2 und 7 von §17 sowie, in zweijährigem Turnus die Nummern 
3,4 und 5 von §17 umfassen.

§ 19 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand jederzeit einberufen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Sie müssen einberufen werden, wenn dies 49% aller Mitglieder unter Angabe eines wichtigen Grundes verlangen. Die Einberufungsfrist beträgt 14 Tage. Bei jeder Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist der Grund in der Einberufung anzugeben. Anträge zur außerordentlichen Mitgliederversammlung müssen dem Vorstand 8 Tage vor der Versammlung vorliegen und spätestens 4 Tage vor der Versammlung für alle Mitglieder in der
Geschäftsstelle des Vereins zugänglich ausliegen. In außerordentlichen M
itgliederversammlungen ist Gegenstand von
Anträgen, Wahlen und Beschlüssen ausschließlich der in der Einberufung 
angegebene wichtige Grund
(Tagesordnungspunkt). 

§ 20 Durchführung der Mitgliederversammlung

1.
Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist
        ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
        stimmberechtigten 
Mitglieder beschlussfähig. 
2. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der
        Vorsitzende des 
Vorstands, im Verhinderungsfall einer der
        stellvertretenden Vorsitzenden des 
Vorstands. 
3. Jedes ordentliche Mitglied, Sondermitglied und
        Ehrenmitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme.
        Die Übertragung des Stimmrechts ist ausgeschlossen.
        Den sonstigen, nichtordentlichen Mitgliedern ist die
        Anwesenheit in der Mitgliederversammlung gestattet. 
4. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen,
        dass vom 
Protokollführer und vom Vorsitzenden der
        Mitgliederversammlung 
unterschreiben sein muss.
        Das Protokoll muss enthalten
a) die Zahl der Stimmberechtigten,
b) die Wahlergebnisse,
c) die gestellten Anträge mit Abstimmungsergebnissen,
        d) den Wortlaut der gefassten Beschlüsse.
5. Das Protokoll jeder Mitgliederversammlung muss zwischen
        dem zehnten und 
dem dreißigsten Tag nach der
        Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle 
des Vereins
        für Mitglieder zur Einsicht bereitliegen. 
6. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher
        Mehrheit der bei der Abstimmung anwesenden 
        stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit
        entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
7. Satzungsänderungen bedürfen der 2/3 Mehrheit der 
        anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
8. Wahlen nach § 17 Nr. 3, 4 und 9 sind schriftlich und geheim
        vorzunehmen. Alle anderen Wahlen und Beschlüsse der 
        Mitgliederversammlung können durch Handzeichen erfolgen. 
        Stellt jedoch ein anwesendes wahl- und stimmberechtigtes 
        Mitglied einen Antrag auf geheime Abstimmung, ist über
        diesen Antrag durch Handzeichen mit der Mehrheit der 
        anwesenden Mitglieder zu entscheiden.
9. Die Wahlen nach § 17 Nr. 3 und 4 erfolgen einzeln für jede
        Funktion. Nach zustimmendem Beschluss der Mehrheit der
        anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ist es zulässig,
        durch Blockwahl über die gesamten zu besetzenden
        Positionen abzustimmen.
        Bei einer geheimen oder einer Blockwahl gelten
        die Kandidaten mit den meisten Stimmen als gewählt.
10. In der Mitgliederversammlung nicht anwesende Mitglieder
        können nur gewählt 
werden, wenn sie im Voraus eine
        schriftliche Erklärung zur Annahme im Fall der
 
Wahl
        gegeben haben. 
        Anträge zur Mitgliederversammlung werden behandelt,
        wenn 
der jeweilige Antragsteller in der
        Mitgliederversammlung 
anwesend ist und seinen Antrag
        begründet. Anträge zur 
Mitgliederversammlung werden
        auch dann 
behandelt, wenn der jeweilige Antragsteller
        in der Mitgliederversammlung 
nicht anwesend ist, unter
        der Voraussetzung, daß ein 
anwesendes Mitglied den
        Antrag 
übernimmt. 
11. Wahlen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung können
        nur innerhalb einer Frist von 6 Wochen nach dem Datum
        des Wahlgangs oder des Beschlusses durch Klage beim
        zuständigen Amtsgericht angefochten werden.
        Nach Ablauf dieser Frist ist die Anfechtung ausgeschlossen.


§ 21 Der Vorstand

1.
Der Vorstand setzt sich zusammen aus
a) dem Vorsitzenden,
b) einem Stellvertreter des Vorsitzenden,
c) sieben weiteren Mitgliedern.
        Den Vorstandsmitgliedern wird ein Aufgabenbereich/
        Ressort 
zugeordnet. Zur MV legt jedes Vorstandsmitglied
        einen Bericht des vergangenen sowie einen 
Plan für das
        kommende Jahr vor. Bei Abwesenheit zur MV hat dieser
        schriftlich zu 
erfolgen. Der Vorsitzende hat kein Ressort inne.
        Die Ressorts sind in Anlage 2 zur Satzung 
festgelegt.
        Die Ressorts können 
vom Plenum diskutiert und
        ggf. angepasst werden.
2.  Befähigt zur Mitgliedschaft im Vorstand sind alle
        ordentlichen Mitglieder und der
gemäß §22 Nr. 2 dieser
        Satzung 
bestellte Geschäftsführer.
        
Die Wahlkommission bemüht sich aktiv, dass Kandidaten
        aus allen vier Regionen Deutschlands (Norden,
 
Süden, Osten,
        Westen, (wie Einteilung auf der Website) vertreten sind.
3. Bei den Wahlvorschlägen für den Vorstand sind die
        vorgesehenen Funktionen 
der einzelnen Kandidaten der
        Mitgliederversammlung bekannt zu geben.
4. Zur Vertretung des Vereins sind nur mindestens zwei
        Vorstandsmitglieder 
gemeinschaftlich befugt.
5. Die Mitglieder des Vorstands werden von der ordentlichen
        Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.
        Der Vorstand 
bleibt aber darüber hinaus grundsätzlich bis zur
        satzungsgemäßen 
Neubestellung des nächsten Vorstands
        im Amt. Die Wiederwahl ist zulässig.
6. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kann
        der Vorstand 
kommissarisch bis zur nächsten
        Mitgliederversammlung den frei gewordenen 
Posten besetzen
        oder verwalten. 
7. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der Mitglieder,
        bei 
Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. 

§ 22 Zuständigkeit des Vorstandes

1.
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins im Rahmen
        dieser Satzung 
nach Maßgabe seines
        Geschäftsverteilungsplans, seiner Geschäftsordnung 
        
und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
        Der Geschäftsverteilungsplan 
ist den Mitgliedern unverzüglich
        nach der Wahl zur Kenntnis zu geben. 
2. Der Vorstand ist berechtigt, Ausschüsse für allgemeine und
        spezielle 
Aufgaben auf Dauer des Geschäftsjahres oder in
        sonstiger Weise zeitlich 
begrenzt zu bestellen.
        Der Vorstand ist berechtigt, durch Vorstandsbeschluss 
einen
        Geschäftsführer und dessen Aufgabenbereich zu bestellen.
        Der 
Geschäftsführer kann auf die Dauer von 2 Jahren bestellt
        werden. Der 
Geschäftsführer braucht kein Vorstandsmitglied
        zu sein.

3.  Der Vorsitzende ist Sprecher des Vorstandes. Er leitet die
        
Mitgliederversammlung und Sitzungen des Vorstandes. Er übt
        die Aufsicht 
über die Tätigkeit des Vorstands aus. Er hat in
        allen Ausschüssen 
Anwesenheitsrecht.
        Im Falle seiner Verhinderung vertritt ihn sein Stellvertreter.
        
Die Funktion des Stellvertreters und der weiteren
        Vorstandsmitglieder regelt 
der Geschäftsverteilungsplan.

§ 23 Der Wahl- und Schlichtungsausschuss

1. Der Wahl- und Schlichtungsausschuss besteht aus drei
        Mitgliedern. Sie 
können nicht gleichzeitig Mitglieder des
        Vorstandes sein.
2. Die Mitglieder des Wahl- und Schlichtungsausschusses
        werden von der 
Mitgliederversammlung auf die Dauer von
        2 Jahren gewählt. Wählbar sind nur 
ordentliche Mitglieder.
        Die Wiederwahl ist zulässig. § 21 Nr. 5 gilt 
entsprechend.
3. Der Ausschuss bestimmt nach seiner Wahl den Vorsitzenden
        des Wahl- und 
Schlichtungsausschusses mehrheitlich aus
        seiner Mitte. Der Vorsitzende des 
Wahl- und
        Schlichtungsausschusses ist Ansprechpartner für den
        Vorstand. 
4. Der Vorsitzende des Wahl- und Schlichtungsausschusses
        beruft die Sitzungen 
des Ausschusses ein, wenn der
        Ausschuss mit einer seiner nachstehend 
genannten
        Aufgaben befasst wird. Der Ausschuss ist in der Besetzung
        von 3 
Mitgliedern beschlussfähig.
        Über seine Sitzungen ist ein Protokoll zu führen, in 
dem
        Beschlüsse wörtlich aufzuführen sind.
5. Im Fall der Verhinderung oder des Rücktritts wird der
        Vorsitzende des Wahl- und 
Schlichtungsausschusses vom
        ältesten ordentlichen Mitglied des 
Ausschusses vertreten. 

§ 24 Verfahren und Aufgaben des Wahl- und Schlichtungsausschusses

1. Verhandlungen im Wahl- und Schlichtungsausschuss sind
        mündlich. Den 
Beteiligten ist ausreichend Gelegenheit zu
        geben, sich zu erklären. 
2. Die Aufgaben des Wahl- und Schlichtungsausschusses sind
        a) die Beratung des Vorstands in Personalangelegenheiten.
            Der Vorstand 
soll vor Personalentscheidungen den
            Vorsitzenden des Wahl- und 
Schlichtungsausschusses
            hören;
         
b) die Schlichtung und Entscheidung von Streitigkeiten
             zwischen 
Mitgliedern und dem Vorstand, zwischen
             Mitgliedern und 
Vereinsangestellten, sowie zwischen
             Mitgliedern untereinander, wenn 
der Wahl- und
             Schlichtungsausschuss mindestens von einem der
  Streitteile angerufen wird. Ist eine Schlichtung nicht
             möglich, trifft der 
Wahl- und Schlichtungsausschuss eine
             Entscheidung, die für beide 
Streitteile verbindlich ist; 
         c) die Vorbereitung der Vorstandswahl, wenn der gesamte
             amtierende 
Vorstand sich nicht mehr zur Wahl stellen will
             und keine geeigneten 
Kandidaten für die Nachfolge findet.
             In diesem Fall hat der Wahl- und
             Schlichtungsausschuss nach entsprechender Information
             durch den 
Vorstand rechtzeitig vor der
             Jahreshauptversammlung die 
erforderlichen Maßnahmen
             zu ergreifen mit dem Ziel, der 
Jahreshauptversammlung
             geeignete und zur Kandidatur bereite 
Mitglieder für den
             neuen Vorstand vorzuschlagen;
  d) im Falle eines Rücktritts des gesamten Vorstands
             während seiner 
Amtsperiode die Einberufung und
             Durchführung einer 
außerordentlichen
             Mitgliederversammlung, für deren Vorbereitung § 20 
             sinngemäß gilt;
         e) die Durchführung der Wahl des Vorstands in zweijährigem
             Turnus in 
der Mitgliederversammlung.
3. In den Fällen gem. Nr. 2 d) und e) handelt der Wahl- und 
        Schlichtungsausschuss durch seinen Vorsitzenden. 

§ 25 Rechnungsprüfer, Jahresabschluss und Rechnungsprüfung

1. Von der Mitgliederversammlung werden für die Dauer von
        2 Jahren zwei 
Rechnungsprüfer gewählt. Die gewählten
        Rechnungsprüfer dürfen nicht 
Mitglieder des Vorstandes sein.
2. Der Vorstand hat binnen 6 Wochen nach Schluss des
        Geschäftsjahres einen Jahresabschluss aufzustellen.
3. Dieser Jahresabschluss ist von den Rechnungsprüfern
        rechtzeitig vor der 
Jahreshauptversammlung zu prüfen.
        Aufgabe dieser Prüfung ist festzustellen, 
ob die Buchführung
        und der Jahresabschluss Gesetz, Satzung und gefassten 
        
Mitgliederbeschlüssen entsprechen. Über das Ergebnis der
        Prüfung ist ein 
schriftlicher Bericht abzufassen und von einem
        der Rechnungsprüfer in der 
Jahreshauptversammlung
        vorzutragen.
4.
Die Rechnungsprüfer sind verpflichtet, sich während des
        Geschäftsjahres von 
der Ordnungsgemäßheit der
        Buchführung und der ordnungsgemäßen 
Verwendung der
        finanziellen Mittel des Vereins zu überzeugen. Sie sollen zu
        diesem Zweck in unregelmäßigen Abständen ohne
        vorhergehende 
Unterrichtung des Vorstandes Prüfungen in
        Stichproben vornehmen.
5. Beanstandungen und Empfehlungen sind aktenkundig zu
        machen und dem 
Vorstand unverzüglich zu unterbreiten.
6. Wählbar für das Amt des Rechnungsprüfers sind nur
        ordentliche Mitglieder, 
die zu diesem Amt persönlich
        und / oder beruflich geeignet sind. Eine 
Wiederwahl der
        Rechnungsprüfer ist zulässig. 

§ 26 Ehrungen

Besondere Verdienste um den Verein können, abgesehen von
der Wahl zum 
Ehrenmitglied, durch die Verleihung einer
Ehrennadel hervorgehoben werden. 
Die Verleihung erfolgt durch
den Vorstand in gerechter Würdigung der 
Verdienste um die
Aufgaben und Ziele des Vereins.

§ 27 Disziplinäre Maßnahmen

1. Der Vorstand kann folgende disziplinären Maßnahmen
        treffen, die dem 
Betroffenen Mitglied schriftlich mitzuteilen
        sind:
        a) Verwarnung,
        b) Geldbußen für die Juniorenförderung bis zur Höhe der
            Jahresgebühr 
von aktiven Mitgliedern,
        c) zeitlich befristeten Ausschluss von allen oder besonders
            bestimmten 
Mitgliederrechten, 
        d) Ausschluss aus dem Verein.
2. Gegen eine disziplinäre Maßnahme des Vorstands hat das
        betroffene Mitglied das Recht, Einspruch gemäß §15 Nr.2 
        einzulegen. Ausgenommen hiervon ist eine Maßnahme 
        gemäß § 15 Nr.1c). Der Wahl- und Schlichtungsausschuss
        hat über den Einspruch zu entscheiden. Die Entscheidung
        des Wahl- und Schlichtungsausschusses ist für beide
        Streitteile verbindlich und sowohl dem Vorstand als auch
        dem 
betroffenen Mitglied mittels Einwurfschreiben bekannt
        
zu geben. 


§ 28 Beiträge, Gebühren und Umlagen

1. Mitgliedsbeiträge und Umlagen werden von der
        Mitgliederversammlung im 
Rahmen einer Beitragsordnung
        festgesetzt. Die Beitragsordnung ist kein
        Satzungsbestandteil. Umlagen sind nur zur Regelung
        eines 
außergewöhnlichen Finanzbedarfs des Vereins
        zulässig und dürfen 
betragsmäßig pro Mitglied einen
        Jahresbeitrag nicht übersteigen.
2. Die rechtsgeschäftlich und / oder gesetzlich bestellten
        Vertreter der in § 8 
dieser Satzung bezeichneten
        Firmenmitglieder sind in ihrer Person von der 
        Beitragspflicht befreit. 
3. Die Mitgliedsbeiträge sind zu Beginn des Geschäftsjahres
        bzw. bei Eintritt 
während des Geschäftsjahres sofort zur
        Zahlung fällig. Der Vorstand kann aus 
wichtigem Grund
        auf Antrag eines betroffenen Mitglieds die Zahlung eines 
        
Jahresbeitrages oder einer Umlage ganz oder teilweise
        erlassen oder 
stunden.

§ 29 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins erfolgt , wenn die ordentliche
        Mitgliederversammlung die 
Auflösung beschließt oder
        die Mitgliederzahl unter drei Mitglieder sinkt. 
2. Eine Mitgliederversammlung, welche über die Auflösung
        des Vereins zu 
entscheiden hat, ist nur beschlussfähig,
        wenn 2/3 der stimmberechtigten 
Mitglieder anwesend sind.
        Die Auflösung selbst kann nur mit 3/4 Mehrheit der bei der
        Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
        beschlossen 
werden. Ist die Mitgliederversammlung nicht
        beschlussfähig, ist eine neue 
Mitgliederversammlung
        einzuberufen die in jedem Fall beschlussfähig ist. 
Hierauf ist in der erneuten Einberufung hinzuweisen.
3. Zum Liquidator wird in beiden Fällen der zum Zeitpunkt
        des 
Auflösungsbeschlusses amtierende Vorstand bestimmt.
        Das nach Auflösung 
verbleibende Vermögen ist der Stadt
        Berlin mit der Maßgabe zu übertragen, 
dass es wiederum
        unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke
        im Sinne der Satzung zu verwenden ist. 

§ 30 Mitteilungspflichten

1. Änderungen in der Besetzung des Vorstands,
        Satzungsänderungen sowie die 
Auflösung des Vereins
        sind dem Registergericht, die Auflösung des Vereins 
auch
        dem zuständigen Finanzamts, anzuzeigen.

§ 31 Inkrafttreten

1. Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung
        des Vereins am 
09.12.2007 beschlossen. Sie tritt mit der
        Eintragung im Vereinsregister des 
Amtsgerichts Berlin
        in Kraft. Die letzte Eintragung erfolgte am 04.06.2019.